TRAUER

 

Trauergebräuche oder -rituale und Trauerfeiern gelten als Teil von Kultur und Kulturgeschichte; einige werden seit Jahrhunderten praktiziert. Solche Möglichkeiten werden durch Erinnerung und symbolisch wiederholtes Zurückholen und erneutes Weggeben des Betrauerten, ein Sich-Einlassen auf die Extremsituation des Verlustes gespielt und können ein allmähliches Akzeptieren und Loslösen erleichtern. Diese sogenannte Trauerarbeit kann helfen. Die Klage und auch Gespräche sind konstitutiv. Bedeutsam können auch der Ort der Trauer und/oder die zugehörige Situation sein.

TRAUERGRUPPEN

Trauerbegleitung unterstützt Menschen bei der Bewältigung erlittener oder zu erwartender emotionaler Verlusterfahrungen. Sie ist eine Geste der Mitmenschlichkeit, mit der sich Familie, Freunde, Nachbarn und Kollegen einemtrauernden Menschen zuwenden und ihm im Alltag begegnen.

TRAUERRITUALE

Mit der Säkularisierung wandeln sich bei uns auch die Trauerrituale und die Arten der Bestattung. Trauerkleidung, die traditionell oft während der gesamten Trauerzeit getragen wurde, ist heute meist nur noch am Tage der Bestattung gebräuchlich. Neu entstandene Trauerrituale sind z.B. das Pflanzen eines Erinnerungsbaumes oder die Verarbeitung der Trauer in der Malerei.

LITERATUR

Tod und Trauer verstehen lernen? Bücher können helfen. Nicht nur für kleine Menschen sind Bilderbücher und Ratgeber eine Hilfestellung. Auch für Erwachsene kann in der Auseinandersetzung mit den eigenen Trauererfahrungen der Griff in das Bücherregal hilfreich sein.

FLORISTIK

Blumen zur Beerdigung sind nicht nur ein letzter Gruß an den Verstorbenen, sie zeigen auch Anteilnahme und Verbundenheit mit den Hinterbliebenen. Damit spenden sie Trost, selbst wenn passende Worte fehlen.

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